Sonntag, 26. Juni 2016

neulich

fand ich beim putzen ,was ja nicht so oft vorkommt,ein kleines stück felsengestein unter meinem bett. ach,denke ich,das war doch ein mitbringsel aus australien ,als ich  mit freunden auf den HANGING ROCKS  nördlich von melbourne, nahe MOUNT MACEDON,umherkletterte.

eerie ...raunte mir  desiree hinterher in der dämmerung zu,denn die formationen sind wirklich etwas unheimlich,selbst am tage.nachts wuerd ich wirklich nicht gern da rumlaufen.ueberall gesichte r und köpfe und eigenartige höhlen,man kann sich auch gut verlaufen dort.
bemerkenswert ein hinweisschild :   DONT FALL OFF ROCKS......also, das australische government für naturphänomene oder sonstwas verbietet den wanderern,vom felsen  zu fallen.ich fand den hinweis wirklich gut, zumal ich ja tibealis posterios habe und schnell mal umknicke mit meinen geschwächten spreiz-knick-senkfüsschen grösse 45.also hab ich mich drangehalten und bin nicht runtergefallen.
(muss man eigentlich eine strafe zahlen wenn man dann doch runterfällt und tot ist?)

rätselhafte aufforderung, genauso rätselhaft wie der film

PICNIC AM VALENTINSTAG (picnic at hanging rock)  aus dem jahre 1975 von peter weir, der dort gedreht wurde.

den film schauten wir uns dann abends auch nochmal an.ja, eerie........desiree hatte recht,ich konnte mich nach 40 jahren nur schwach erinnern, eher an die musik von GEORGE ZAMPHIR,der den film mit seiner panflöte untermalt, das genau passende instrument für die unheimliche atmosphäre,der man sich kaum entziehen kann.aber es war wie ein sog, man wird förmlich hineingezogen in diese tranceartige filmverführung vom allersubtilsten grusel.

Picknick am Valentinstag ist ein australischer Spielfilm von Peter Weir aus dem Jahre 1975, der auf dem gleichnamigen Roman von Joan Lindsay basiert. Er ist einer der ersten australischen Filme, der ein internationales Publikum fand.

Am Valentinstag 1900 verschwinden auf mysteriöse Weise drei junge Mädchen und die Lehrerin Miss McCraw bei dem Ausflug eines Mädcheninternats (Appleyard College) zum Hanging Rock, rund 70 km nördlich von Melbourne, im australischen Bundesstaat Victoria. Mehrere Suchaktionen verlaufen ohne Ergebnis. Schließlich wird eines der drei Mädchen gefunden, kann sich aber an nichts erinnern, was ihr die anderen Schülerinnen aber nicht glauben. Sarah, die bei dem Ausflug nicht dabei sein durfte, hält Miranda, eines der verschwundenen Mädchen, für eine Prophetin und liebt sie abgöttisch. Sie glaubt an ein übernatürliches Verschwinden. Diese Vorfälle sind der Ausgangspunkt für den Niedergang der Mädchenschule. Eltern melden ihre Mädchen ab, die Direktorin verfällt dem Alkohol und schickt Sarah, deren Schulgeld seit langem überfällig ist, zurück ins Waisenhaus. Sarah stürzt sich daraufhin vom Dach in den Tod. Mrs. Appleyard, die Direktorin, wird wenige Wochen später tot vor dem Hanging Rock gefunden. Vermutlich ist sie beim Ersteigen des Felsens abgestürzt.

Das rätselhafte thema des film löst sich nicht auf, alles bleibt vage in vermutungen hängen.nichtnur die rocks.
der film ist in guten videotheken ausleihbar. SEHR EPMFEHLENSWERT.
so, jetzt leg ich das felsenstückchen aufs regal und bin im nachhinein auch recht froh,nicht OFF THE ROCKS gefallen zu sein.australien hat ja öfter diese fürsorglichen hinweise.man sollte auch bei den s -bahnen nicht auf die schienen fallen,so stehts in brisbane angeschlagen.machen wir nicht.wir wollen leben, denn das leben ist so geil.... sagt meine freundin aus goslar dauernd.ob das stimmt? vielleicht sagt man das auch sooft damit man selber dran glaubt.

so sollte es sein.
schopenhauer zum trotz.

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