neulich
las ich folgendes:
Seit Jahren versucht die Polizei in Japan dem Problem der sexuellen Belästigungen in den randvollen Zügen Herr zu werden. So wurden bereits vor Jahren Wagenabteile eigens für Frauen geschaffen, Sicherheitsleute eingestellt, Kameras installiert und Warnplakate in den Bahnhöfen aufgestellt. Dennoch treiben Grabscher, auf Japanisch chikan, weiter ihr Unwesen.
nun haben findige bordellbesitzer separees in ihren häusern eingebaut, die wie zugwaggons ausgestattet sind und in denen die mädels in schülerinnenuniformen dicht gedrängelt rumstehen.
.
es geht doch nichts ueber innovative marktlücken.
(soll aber nicht billig sein).
Dienstag, 26. August 2014
neulich
spielte ich tischtennis im tiergarten,-----------was gibt es bessres, man spart sich die ZEN session,alles pures hier und jetzt.
da es trotz bladerunner-sommer ausnahmsweise blauen himmel gab und die sonne kräftig schien, schwirrten auch huebsche weisse kohlweisslinge um uns herum.
einer von ihnen, ein männchen vermutlich, verwechselte unseren ping-pongball wohl mit einem offenbar dringend gesuchten schmetterlinsgweiblein.
hin und her schwirrte der liebestolle zweiflügler,völlig besessen von nur einer idee ...
...unser spiel wurde immer fulminanter und der kleine flieger gab sich alle mühe ,das objekt der begierde nicht aus den augen zu verlieren.die flügel schlugen derartig wild umeinander, dass es den anschein hatte, ein leichter wind käme auf.
...doch die erkenntnis kam dann ,als der ball dank schlechten spiels meinerseits auf den boden fiel und monsieur butterfly sich gleich auf ihn stürzte um sein liebespiel zu starten.
das war dann so wie bei dem igel und der drahtbürste....
.
wie lustig es zugeht in der natur mitunter.oder ,wie auch oft bei uns menschen,....macht liebe so blind??
siehe passend dazu bei you tube jürgen markus mit seinem 70iger jahre song
"schmetterlinge können nicht weinen."
beruhigend.
spielte ich tischtennis im tiergarten,-----------was gibt es bessres, man spart sich die ZEN session,alles pures hier und jetzt.
da es trotz bladerunner-sommer ausnahmsweise blauen himmel gab und die sonne kräftig schien, schwirrten auch huebsche weisse kohlweisslinge um uns herum.
einer von ihnen, ein männchen vermutlich, verwechselte unseren ping-pongball wohl mit einem offenbar dringend gesuchten schmetterlinsgweiblein.
hin und her schwirrte der liebestolle zweiflügler,völlig besessen von nur einer idee ...
...unser spiel wurde immer fulminanter und der kleine flieger gab sich alle mühe ,das objekt der begierde nicht aus den augen zu verlieren.die flügel schlugen derartig wild umeinander, dass es den anschein hatte, ein leichter wind käme auf.
...doch die erkenntnis kam dann ,als der ball dank schlechten spiels meinerseits auf den boden fiel und monsieur butterfly sich gleich auf ihn stürzte um sein liebespiel zu starten.
das war dann so wie bei dem igel und der drahtbürste....
.
wie lustig es zugeht in der natur mitunter.oder ,wie auch oft bei uns menschen,....macht liebe so blind??
siehe passend dazu bei you tube jürgen markus mit seinem 70iger jahre song
"schmetterlinge können nicht weinen."
beruhigend.
neulich
kam jesus wieder abends aus seinem salon nach hause und berichtete,ein kollege habe sich von seinem mageren friseurgehalt eine teure louis vittontasche gekauft,mit der er täglich auf der arbeit erschiene .damit sie aber nicht geklaut würde , erzähle er nun jedem, dass die tasche ein billigimitat aus bankok sei.
das muss man erstmal schaffen, sich gleich zweimal zum opfer zu machen.glückwunsch.
kam jesus wieder abends aus seinem salon nach hause und berichtete,ein kollege habe sich von seinem mageren friseurgehalt eine teure louis vittontasche gekauft,mit der er täglich auf der arbeit erschiene .damit sie aber nicht geklaut würde , erzähle er nun jedem, dass die tasche ein billigimitat aus bankok sei.
das muss man erstmal schaffen, sich gleich zweimal zum opfer zu machen.glückwunsch.
Freitag, 15. August 2014
neulich
kam jesus wie jeden abend aus seinem friseursalon , wo er damen und herren die haare schön macht: schneiden ,legen, färben und sonstiger schnickschnack für totes zellgewebe,was uns menschen aber offensichtlich sehr wichtig ist hinsichtlich des arrangements desselben.
jesus ist spanier und mein über alle maßen geschätzter roommate und hat allabendlich mehr oder weniger interessante geschichten auf lager aus der welt von jessica, jacqueline, janine und angelique.
das sind seine kolleginnen--- und die namen sind ECHT.
also,wir wissen bescheid.
heute ,am 15.8.14 kam eine kundin zu ihm, die ihre haare färben lassen wollte, damit der färberhytmus so eingehalten werden könne, damit sie an WEIHNACHTEN frisch gefärbt seien!!!!.
warum ist weihnachten eigentlich nicht ganzjährig?
kam jesus wie jeden abend aus seinem friseursalon , wo er damen und herren die haare schön macht: schneiden ,legen, färben und sonstiger schnickschnack für totes zellgewebe,was uns menschen aber offensichtlich sehr wichtig ist hinsichtlich des arrangements desselben.
jesus ist spanier und mein über alle maßen geschätzter roommate und hat allabendlich mehr oder weniger interessante geschichten auf lager aus der welt von jessica, jacqueline, janine und angelique.
das sind seine kolleginnen--- und die namen sind ECHT.
also,wir wissen bescheid.
heute ,am 15.8.14 kam eine kundin zu ihm, die ihre haare färben lassen wollte, damit der färberhytmus so eingehalten werden könne, damit sie an WEIHNACHTEN frisch gefärbt seien!!!!.
warum ist weihnachten eigentlich nicht ganzjährig?
Mittwoch, 13. August 2014
ROBIN WILLIAMS
ein grossartiger schauspieler,ein komiker und clown im besten sinne des wortes, ein mime, der in vielen schattierungen seines berufes die
menschen vor allem auch zum lachen gebracht hat ,ist gestern freiwillig aus dem leben geschieden.freiwillig insofern,als dass er
den tod seinen depressionen vorgezogen hat, wie man aus der presse erfuhr.er wurde 63 jahre alt.
ein mann, der mit seinen strahlenden blauen augen und seinen lachfalten nie den eindruck machte, dass es zwischen seinen rollen und
seiner eigentlichen person eine dermassen grosse kluft geben könnte.
ich liebte ihn für seine begeisternde und begeisterte rolle des lehrers john keating, der an einem konservativen internat in vermont unterrichtet . Mit unkonventionellen Methoden fordert der Lehrer die jungen schüler zu selbstständigem Handeln und freiem Denken auf.
Keating vermittelt seinen Schülern die Welt der Literatur und der schönen Dinge des Lebens; sie sollen Poesie nachvollziehen und in sich selbst entdecken, anstatt sie nur als das zu wiederholen, was sie zuvor auswendig gelernt haben.
man hat mühe sich vorzustellen, dass jemand wie robin williams seinem leben ein ende setzt,weil er in seinem innersten wohl nichts mehr zum lachen fand.
übrigens:
unbedingt ansehen........robin williams
inside the actors studio bei youtube!!!
lauren bacall starb 1 tag später im alter von 89 jahren eines natürlichen todes.
ihre augen und ihre stimme und ihre schönheit bleiben ebenfalls unvergesslich.
rest in peace
ein grossartiger schauspieler,ein komiker und clown im besten sinne des wortes, ein mime, der in vielen schattierungen seines berufes die
menschen vor allem auch zum lachen gebracht hat ,ist gestern freiwillig aus dem leben geschieden.freiwillig insofern,als dass er
den tod seinen depressionen vorgezogen hat, wie man aus der presse erfuhr.er wurde 63 jahre alt.
ein mann, der mit seinen strahlenden blauen augen und seinen lachfalten nie den eindruck machte, dass es zwischen seinen rollen und
seiner eigentlichen person eine dermassen grosse kluft geben könnte.
ich liebte ihn für seine begeisternde und begeisterte rolle des lehrers john keating, der an einem konservativen internat in vermont unterrichtet . Mit unkonventionellen Methoden fordert der Lehrer die jungen schüler zu selbstständigem Handeln und freiem Denken auf.
Keating vermittelt seinen Schülern die Welt der Literatur und der schönen Dinge des Lebens; sie sollen Poesie nachvollziehen und in sich selbst entdecken, anstatt sie nur als das zu wiederholen, was sie zuvor auswendig gelernt haben.
man hat mühe sich vorzustellen, dass jemand wie robin williams seinem leben ein ende setzt,weil er in seinem innersten wohl nichts mehr zum lachen fand.
übrigens:
unbedingt ansehen........robin williams
inside the actors studio bei youtube!!!
lauren bacall starb 1 tag später im alter von 89 jahren eines natürlichen todes.
ihre augen und ihre stimme und ihre schönheit bleiben ebenfalls unvergesslich.
rest in peace
Donnerstag, 7. August 2014
WASES ISTWASESISTESISTWASESISTWAS ESISTJAWASISNDES: nina hagen
kurze einführung in eine subjektive bestandsaufnahme......
die kosmologische ambivalenz
planetarischer erlebniswelten und ihrer nebenprodukte............
".....doch uns ist gegeben,auf keiner stätte zu ruhen
es schwinden,es fallen die leidenden menschen
blindlings von einer stunde zur andern,
wie wasser,von klippe zu klippe geworfen,
jahrlang ins ungewisse hinab".................
HÖLDERLIN
soweit der von mir hochverehrte herr hölderlin, der sicherlich nicht falsch liegt mit seiner poetischen betrachtung .
übrigens nur fragmentarisch zitiert.
ausgesetzt auf einem relativ bewohnbaren,einem offensichtlich jedem zugänglichen und von der grundstruktur her dreidimensionalen planeten ,innerhalb eines dualen lebensprinzips (ying und yang) inmitten eines relativ kalten und
schwarzen universums versucht der mensch, sein ausgesetztsein ohne eindeutige
gebrauchsanweisungen für dieses dasein ,die ihm unbekannte zeit seines lebens zu bewältigen.
gebrauchsanweisungen werden ihm nicht mitgegeben, und somit
gerät er natürlich immer wieder in ein an sich permanentes entscheidungsdrama hinsichtlich dem, was sich ihm entgegenstellt.
mit der geburt beginnt die prägung gemäss des zeitgeistes, dessen kulturellen und philosphischen phänomenen
und unendlich vielen unwägabarkeiten auf komplexen erfahrungsebenen, die ihn als beseeltes wesen ausmacht.
im gegensatz zum tierhaften, wo sich eine lebensstruktur mittels instinkt und relativer intelligenz quasi von alleine
ergibt, muss der mensch, sich seiner endlichkeit und eines in ihm schlummernden sinnhaften drangs nach
bedeutung und bewusstsein seines daseins eben bewusst mit den grossen fragen nach seiner individualität und
lebensausrichtung beschäftigen.
je nach intelligenz, seelenhöhe und erziehung sowie der astrolgischen konstellationen seiner planeten wird er nun andauernd in frage gestellt in seinem denken und handeln.
geprägt von dem von ihm erlebten,gezeigten und erfahrenen,angetrieben von schicksalhaftem und zunächst uner-
klärlichem sich hineinbewegen in sein eigenes drama, erlebt er auf kurz oder lang,(wiederum je nach intelligenz und
seelenhöhe),wie sich sein handeln für die zukunft aufgrund seines denkens gestaltet
.er weiss, dass er für entscheidungen
offensichtlich einen freien willen besitzt, erkennt aber auch, dass seine freie willensentscheidungen nie zu hundert prozent
losgelöst sind von empfinden und wechselhaften interpretation seiner eigenen existenz.
er erfährt, dass ihm letztlich niemand eine endgültige und definitive sicherung seines denkens und fühlens geben kann und
versucht nun,sich diese sicherung seines daseins durch vernunft und die hinwendung zu konstrukten von "richtig und falsch"
zu gestalten.
gleichzeitig wird er als grössten schock innerhalb seiner kosmologischen identität eines tages erkennen muessen, dass die grossen
fragen nach sinn,existenz für sein gehirn nicht erfassbar sein werden.
andauernd auf der suche nach der idee einer richtigkeit seines handelns erkennt er eine gewisse logik der vernunft,muss aber erkennen, dass
das dasein an sich und in sich nicht logischen abwägbarkeiten folgt.
er erkennt mit fortschreitendem auf sich gestellt sein, dass er vollkommen alleine ist.,ihm in fundamentalen fragen seiner existenz keiner wirklich
behilflich sein kann,allenfalls mit gut gemeinten ratschlägen und funktionaler unterstützung bei krisen und schicksalsschlägen,niemals aber
innerhalb der vertikalität seines erleidens von dem, was ihm wirderfährt.
religiöse systeme und geschichtliche erfahrungen samt ihrer philosophischen phänomene bieten sich ihm nun an,und er stellt
sich ihnen meist ohne grosse hinterfragung anheim.
im laufe seines lebens erscheinen viele ereignisse aber dennoch als unlösbar und das schicksal wartet auf mit den erlebnisinhalten aus glück und
unglück.
er erkennt, dass sein verlangen nach glückhaftem, nach seelischer und materieller sicherung und lebenssinn ihr eigenes
spiel spielen, er sich nicht verlassen kann auf gute intentionen, auf seine intelligenz, auf relativen reichtum,seine familiären verhältnisse und einer
geborgenheit in seinem umfeld.
alles um ihn herum kann ihn aufgrund eigener oder kollektiver zusammenbrüche von lebenstil-und konstrukten
immer wieder aus seinem kontext hinauswerfen und vor immer neueren konflikt -und problemsituationen ist er nie
gefeit.
seine suche nach eindeutigkeit und endgültigkeit von werten und inhalten ist vergeblich.
er kann sich auf nichts verlassen.
seine entscheidungen können in jeder sekunde das gegenteil von dem hervorrufen,was er beabsichtigte.es gibt keine eindeutige
handlungslogik.
er erkennt, dass in allen seinen erfahrungsphänomenen eine ABSOLUTE AMBIVALENZ verborgen ist.
er erkennt , wie hilflos er letztlich ist ,und je grösser der kosmische blick, desto sicherer und eindeutiger erfährt
er diese hilflosigkeit bis hin zur absoluten verzweiflung.
kommt gott ins spiel, so kann er sich in dem akt dieser ungeheuren verzweiflung trost und hilfe in glaubens-
vorstellungen holen,dort sicherung und hoffnung schöpfen.er kann sich dann gelegentlich
ausruhen,und seine projektionenen auf ein gottesbild werden ihm hilfreich und tröstend entgegenkommen.
dennoch erlebt er weiterhin, dass ihm dieser glaube nicht das scheitern und das erleben von angst,unglück,krankheit und
verfall abnimmt.er kann allenfalls sein leben gott anheim stellen und sich in einer art fatalistischer hingabe an diese höhere macht wenden und sich ihr ergeben.
doch immer wieder muss er sehen, dass er gegenüber des gewaltigen und komplexen lebens im grunde keine andere chance hat,
als zu hoffen, dass sich die vorstellungen und wuensche gegenüber seinem dasein so fügen, dass sie für ihn erfüllend und
sinngebend sein mögen.
je nach kultur und lebenskreis und den in seiner komplexität ausufernden planetarischen lebensformen kann er sich damit begnügen,
sich dem lebenskampf zu unterwerfen ,oder er beginnt,je nach interesse und ausrichtung innerhalb seines geistigen potentials, sich
dem entgegezustellen und seine eigenen interpretationen zu gestalten.
gemäss seiner astrologischen grundform,dem radix,
(ich setze die akzeptanz der lehrreichen und einsichtfördernden offenbarungen
der astrologie voraus.,nicht zu verwechseln mit vulgärastrologischen vorausschauprojektionen und deren fragwürdigen ergebnissen)
ist er gefangen in seiner psychischen und seelischen grundstruktur.
das bedeutet,dass er nur im rahmen dieser struktur agiert.
auf höherer ebene impliziert dieser fakt, dass menschen völlig verschiedenartige herangehensweisen an die interpretaionen ihrer erfahrungswelten
und seinstrukturen von haus aus mitbringen.
ein jeder ist dieser grundstruktur ausgesetzt,kann sie ,mit fortschreitender einsicht, modellieren und bearbeiten,aber sie nie völlig ablegeben
bzw. austauschen.
jeder mensch ist absolut einmalig, und in dieser einmaligkeit nur bedingt nachvollziehbar von anderen ,was sein denken und handeln
betrifft.
somit hat jeder mensch auch andere erwartensmuster an sein leben.
(während der eine mit seiner hütte, seinen lebensbedingungen und ausreichender
grundversorgung sich bescheiden und akzeptierend seinem lebensbedingungen unterordnet,empfindet ein mensch mit beispielsweise
hohem kreativen potential diese grundversorgung lediglich als voraussetzung für die umsetzung seiner talente.))
seine entscheidungen sind immer von multiplen indikatoren abhängig und entziehen sich ihm selber oft einer eindeutigen erklärbarkeit.
somit befindet der mensch sich in einem immerwährenden dilemma.,dem dilemma der uneindeutigkeit.
dass er sich neben diesem dilemma auch mit dem rest der menschheit und ihrer geschichte abfinden muss, ist unausweichlich.
der blaue planet erde ist in seiner geschichte eher ein roter planet,das blut,dass menschen vergossen haben in zahllosen kriegen und
grausamen auseinandersetzungen wegen divergierender vorstellungswelten und konzepten in allen möglichen erscheinungsformen
ist unvorstellbar und unermesslich.
wie kann er mit diesem wissen sein eigenes leben gestalten,wenn er immer dem ausgesetzt ist,was er nicht abwenden kann im individuellen und
kollektiven erlebnisfeld.?
er muss,--- wohl oder übel.und jede entscheidung fordert unerbittlich ihren preis.sagt er zu dem einen ja, impliziert dieses ja automatisch ein nein hinsichtlich einers anderen
phänomens.
den rest erledigt das schicksalhafte ,die zeit und somit sein verfall.
die freude und das glück sind allenfalls momente gnadenvollen waltens einer unerklärlichen kraft.
das ausserirdische zufallkontrollbüro und seine planetenkonstellationen zur geburtszeit spielen ihr eigenes spiel.
er darf fortan staunen und mit grossen augen seine inneren und äusseren welten und deren geschehnisse zur kenntnis nehmen.
hat er humor, darf er auch lachen,denn.
tränen gibt es eh gratis auf diesem planeten, dem schönene blauen,der sich mühelos und entspannt dreht zu den klängen eines straussschen walzers innerhalb
der unbegreiflichen ausdehnung der zeit und des raumes...........................seufz,.........wie schön!
2.kapitel.
zwischen wirklichkeit und hoffnung:
"die hoffnung sitrbt zuletzt"
sprichwort
ausgesetzt in diesem hin und her auf der dauernden suche nach richtigkeit und eindeutigkeit erkennt er ,
dass diese phänomene seiner unsicherheit und die suche nach absolutheit ihn in einen dauerhaften schmerz
versetzen,den er auf vielerlei ebenen erfährt,ohne in der lage zu sein, dieses grundthema ein für allemal zu lösen.
so hangelt er sich mit dem thema " versuch und irrtum" von einer lebensituation zur nächsten,staunend ueber
das ,was ihm widerfährt.
die temporäre unerträglichkeit des seins wird allerdings gemildert von momenten atemloser schönheit und lustvollem
empfinden. er muss erkennen, dass sowohl in der tierwelt wie auch unter den menschen barbarische formen des überlebens und
gegenseitigen tötens herrschen. er erkennt, dass er auf einem fragilen planeten phänomenen ausgesetzt ist mit unvorherseh-
baren katastrophen wie erdbeben, tsunamis, duerren und hungersnöten,krieg und gewalt.
er sieht dem verfall seines körpers zu,
schlägt sich mit physischen und psychischen krankheiten herum....und bleibt dennoch,falls möglich optimistsich, vermehrt sich dank des
lustprinzips erotischer kopulationen und nährt sein prinzip der hoffnung, das irgendwann einmal "ALLES BESSER WIRD".oder er ist eine frohnatur bzw. ignorant,denn freude ist
mitunter der mangel an information.
die schönheit der erde und die fähigkeit zur freude und ekstase verleiht ihm immer wieder neue kraft.der drang zum leben impliziert scheinbar eine
immer wieder erneuerbare energiequelle, und das oftmals ausgerechnet dort, wo das leben den menschen eher mit wenig
empathie begegnet.dort vermehrt man sich auch besonders gern.
dennoch hat er auch weiterhin keine gebrauchsanweisung parat.
sein handeln kann er nur aus der rückschau betrachtend als positiv oder negativ bewerten,und auch das nur sehr vage.
diese in ihm weilende grundstimmung einer chronischen verzweifelung ist auf dauer nur dadruch zu mildern, indem er beginnt,
hoffnungsvolle ausrichtungen in sein mentalgefüge einzubauen.
die hoffnung auf besserung seines zustandes,zumindest in situationen,in denen der grundschmerz ihn im griff hat,wird dann
zu einer art hilfsmotor, der immer dann anspringt, wenn ihn seine kräfte verlassen und er sich in eben hoffnungslosen stimmungen
befindet.
er weilt beständig in der ambivalenz zwischen aufgeben und voranschreiten,obwohl in der realen und akuten erfahrungswelt für letzeres oft nur wenig
anlass besteht.
so bleibt das dilemma bestehen, sich der gnadenlosen wirklichkeit zu unterwerfen und aufzugeben,oder weiterzumachen und eventuell
das unglück und den schmerz zu mildern, sofern es in seiner hand liegt..
unmittelbar dazu gesellt sich ein dem menschen offenbar innewohnendes streben nach einem übergeordnetem prinzip,
nach einem gottesbild,nach religiösem aufgehobensein.die kreation von
ein oder auch mehreren göttlichen bildern oder sonstigen anbetungswürdigen idolen ,d.h. auch offensichtlich intelligenteren wesen,
die er durch gebete und manipulationen dazu bewegen kann,
sein schicksal zum guten zu führen,scheint ihn zu entspannen. er stählt damit das phänomen seiner hoffnung und mildert die ambivalenz zwischen ihr
und seiner selbstaufgabe.
hilfeich im religösen kontext sind auch aus ihm entstehende gesetze und vorgaben des verhaltens bis hin zum absoluten heilsversprechen in anderen sphären nach seinem tod,
die möglichkeit, sich dort geborgen und anheimgestellt zu fühlen lindert offensichtlich seine angst und sein leiden.
inch allah und kyrie eleison,om namah shiva und om mani padme hum etc. als mantra gegen verzweiflung und innerer not.ohne diese inhalte bewegte er sich im freien fall. siehe zitat
HÖLDERLIN.
hoffnung und wirklichkeit werden also genährt bzw. ignoriert und auch schöngeredet.im nachhinein schafft es der mensch sogar, unangenehme
lebensituationen zu verklären und nostgalgisch zu verbrämen.und das ist gut so.
3. die zeit und der tod.
"dying is easy its living that scares me to death"
annie lennox-medusa-
nachdem wir nun erkannt haben, dass die grundattitüde menschlichen daseins eher ein kollektives achselzucken darstellt,
erkennt der mensch schon relativ früh, dass er vor allem seiner endlichkeit und seinem verfall anheimgestellt ist und in letzter kon-
sequenz die auslöschung seiner physischen form auf ihnn wartet.
erkennt er die existenz einer seele an, glaubt er an ein leben nach dem tod oder gar an ein besseres in einer der versprochenen himmelswelten,
so bucht er damit per se die milderung seiner angst.
aber er sieht, wie die zeit unaufhaltsam vergeht.,er quasi ihr opfer wird und sich ihr nicht entziehen kann.
die peitschen der zeit,wie schopenhauer bemerkte.und die erfahren wir nicht nur an der kasse beim supermarkt.
der schmerz des erlebens verstreichender zeit bleibt in seinem dasein wie ein permaneneter stachel.
hingerissen zwischen zeitvergeudung und zeitdruck erfährt er ihr dasein als konstantes element der ambivalenz.
es nützt ihm auch nicht, zu wissen, dass es im kosmischen sinne nur eine konstante ewigkeit geben mag,
da er sein zeitlimit, das ablaufen seines planetarischen visums inwendig immer im bewusstsein hat.
vergangenheit und zukunft werden als chimären in seinem kopf immer aufs neue genährt.
nie hat er genug zeit, oder er versinkt im verstreichen der zeit und empfindet sie als last und qual,zumal wenn er nicht weiss, was er mit
ihr anfangen soll.die frage des sinnhaften tuns tut sich auf.
seine schönheit und seine lustempfindungen bleiben im fortschreitenden alter zugunsten von krankheit und dem verwelken seiner körperlichleit
auf der strecke.das dilemma aus dieser unheilvollen allianz ist extrem deprimierend und niederschmetternd.er ist ihr hilflos aus-
geliefert und kann sich allenfalls entscheiden, diesen prozess zu verkürzen oder anzunehmen.,das ist sein einziger ausweg.
so bewegt er sich zwischen lebenssucht und todesangst und kann sich mit dem gedanken an sein freiwilliges aussscheiden
aus der daseinsform zwar über manche nacht hinwegtrösten, aber die angst vor dem finalen schritt hält ihn meist fest im griff ansteigenden leidens, ohne den schritt zu wagen,
den schritt in eine noch weniger sichere phänomenologie,
denn nichts ist erschreckender als das NICHTS:
so macht er weiter,immer das damoklesschwert des todes über sich schweben sehend.....
WIRD BEI GELEGENHEIT FORTGESETZT:
dann geht es um das prinzip des TROTZDEM.
kurze einführung in eine subjektive bestandsaufnahme......
die kosmologische ambivalenz
planetarischer erlebniswelten und ihrer nebenprodukte............
".....doch uns ist gegeben,auf keiner stätte zu ruhen
es schwinden,es fallen die leidenden menschen
blindlings von einer stunde zur andern,
wie wasser,von klippe zu klippe geworfen,
jahrlang ins ungewisse hinab".................
HÖLDERLIN
soweit der von mir hochverehrte herr hölderlin, der sicherlich nicht falsch liegt mit seiner poetischen betrachtung .
übrigens nur fragmentarisch zitiert.
ausgesetzt auf einem relativ bewohnbaren,einem offensichtlich jedem zugänglichen und von der grundstruktur her dreidimensionalen planeten ,innerhalb eines dualen lebensprinzips (ying und yang) inmitten eines relativ kalten und
schwarzen universums versucht der mensch, sein ausgesetztsein ohne eindeutige
gebrauchsanweisungen für dieses dasein ,die ihm unbekannte zeit seines lebens zu bewältigen.
gebrauchsanweisungen werden ihm nicht mitgegeben, und somit
gerät er natürlich immer wieder in ein an sich permanentes entscheidungsdrama hinsichtlich dem, was sich ihm entgegenstellt.
mit der geburt beginnt die prägung gemäss des zeitgeistes, dessen kulturellen und philosphischen phänomenen
und unendlich vielen unwägabarkeiten auf komplexen erfahrungsebenen, die ihn als beseeltes wesen ausmacht.
im gegensatz zum tierhaften, wo sich eine lebensstruktur mittels instinkt und relativer intelligenz quasi von alleine
ergibt, muss der mensch, sich seiner endlichkeit und eines in ihm schlummernden sinnhaften drangs nach
bedeutung und bewusstsein seines daseins eben bewusst mit den grossen fragen nach seiner individualität und
lebensausrichtung beschäftigen.
je nach intelligenz, seelenhöhe und erziehung sowie der astrolgischen konstellationen seiner planeten wird er nun andauernd in frage gestellt in seinem denken und handeln.
geprägt von dem von ihm erlebten,gezeigten und erfahrenen,angetrieben von schicksalhaftem und zunächst uner-
klärlichem sich hineinbewegen in sein eigenes drama, erlebt er auf kurz oder lang,(wiederum je nach intelligenz und
seelenhöhe),wie sich sein handeln für die zukunft aufgrund seines denkens gestaltet
.er weiss, dass er für entscheidungen
offensichtlich einen freien willen besitzt, erkennt aber auch, dass seine freie willensentscheidungen nie zu hundert prozent
losgelöst sind von empfinden und wechselhaften interpretation seiner eigenen existenz.
er erfährt, dass ihm letztlich niemand eine endgültige und definitive sicherung seines denkens und fühlens geben kann und
versucht nun,sich diese sicherung seines daseins durch vernunft und die hinwendung zu konstrukten von "richtig und falsch"
zu gestalten.
gleichzeitig wird er als grössten schock innerhalb seiner kosmologischen identität eines tages erkennen muessen, dass die grossen
fragen nach sinn,existenz für sein gehirn nicht erfassbar sein werden.
andauernd auf der suche nach der idee einer richtigkeit seines handelns erkennt er eine gewisse logik der vernunft,muss aber erkennen, dass
das dasein an sich und in sich nicht logischen abwägbarkeiten folgt.
er erkennt mit fortschreitendem auf sich gestellt sein, dass er vollkommen alleine ist.,ihm in fundamentalen fragen seiner existenz keiner wirklich
behilflich sein kann,allenfalls mit gut gemeinten ratschlägen und funktionaler unterstützung bei krisen und schicksalsschlägen,niemals aber
innerhalb der vertikalität seines erleidens von dem, was ihm wirderfährt.
religiöse systeme und geschichtliche erfahrungen samt ihrer philosophischen phänomene bieten sich ihm nun an,und er stellt
sich ihnen meist ohne grosse hinterfragung anheim.
im laufe seines lebens erscheinen viele ereignisse aber dennoch als unlösbar und das schicksal wartet auf mit den erlebnisinhalten aus glück und
unglück.
er erkennt, dass sein verlangen nach glückhaftem, nach seelischer und materieller sicherung und lebenssinn ihr eigenes
spiel spielen, er sich nicht verlassen kann auf gute intentionen, auf seine intelligenz, auf relativen reichtum,seine familiären verhältnisse und einer
geborgenheit in seinem umfeld.
alles um ihn herum kann ihn aufgrund eigener oder kollektiver zusammenbrüche von lebenstil-und konstrukten
immer wieder aus seinem kontext hinauswerfen und vor immer neueren konflikt -und problemsituationen ist er nie
gefeit.
seine suche nach eindeutigkeit und endgültigkeit von werten und inhalten ist vergeblich.
er kann sich auf nichts verlassen.
seine entscheidungen können in jeder sekunde das gegenteil von dem hervorrufen,was er beabsichtigte.es gibt keine eindeutige
handlungslogik.
er erkennt, dass in allen seinen erfahrungsphänomenen eine ABSOLUTE AMBIVALENZ verborgen ist.
er erkennt , wie hilflos er letztlich ist ,und je grösser der kosmische blick, desto sicherer und eindeutiger erfährt
er diese hilflosigkeit bis hin zur absoluten verzweiflung.
kommt gott ins spiel, so kann er sich in dem akt dieser ungeheuren verzweiflung trost und hilfe in glaubens-
vorstellungen holen,dort sicherung und hoffnung schöpfen.er kann sich dann gelegentlich
ausruhen,und seine projektionenen auf ein gottesbild werden ihm hilfreich und tröstend entgegenkommen.
dennoch erlebt er weiterhin, dass ihm dieser glaube nicht das scheitern und das erleben von angst,unglück,krankheit und
verfall abnimmt.er kann allenfalls sein leben gott anheim stellen und sich in einer art fatalistischer hingabe an diese höhere macht wenden und sich ihr ergeben.
doch immer wieder muss er sehen, dass er gegenüber des gewaltigen und komplexen lebens im grunde keine andere chance hat,
als zu hoffen, dass sich die vorstellungen und wuensche gegenüber seinem dasein so fügen, dass sie für ihn erfüllend und
sinngebend sein mögen.
je nach kultur und lebenskreis und den in seiner komplexität ausufernden planetarischen lebensformen kann er sich damit begnügen,
sich dem lebenskampf zu unterwerfen ,oder er beginnt,je nach interesse und ausrichtung innerhalb seines geistigen potentials, sich
dem entgegezustellen und seine eigenen interpretationen zu gestalten.
gemäss seiner astrologischen grundform,dem radix,
(ich setze die akzeptanz der lehrreichen und einsichtfördernden offenbarungen
der astrologie voraus.,nicht zu verwechseln mit vulgärastrologischen vorausschauprojektionen und deren fragwürdigen ergebnissen)
ist er gefangen in seiner psychischen und seelischen grundstruktur.
das bedeutet,dass er nur im rahmen dieser struktur agiert.
auf höherer ebene impliziert dieser fakt, dass menschen völlig verschiedenartige herangehensweisen an die interpretaionen ihrer erfahrungswelten
und seinstrukturen von haus aus mitbringen.
ein jeder ist dieser grundstruktur ausgesetzt,kann sie ,mit fortschreitender einsicht, modellieren und bearbeiten,aber sie nie völlig ablegeben
bzw. austauschen.
jeder mensch ist absolut einmalig, und in dieser einmaligkeit nur bedingt nachvollziehbar von anderen ,was sein denken und handeln
betrifft.
somit hat jeder mensch auch andere erwartensmuster an sein leben.
(während der eine mit seiner hütte, seinen lebensbedingungen und ausreichender
grundversorgung sich bescheiden und akzeptierend seinem lebensbedingungen unterordnet,empfindet ein mensch mit beispielsweise
hohem kreativen potential diese grundversorgung lediglich als voraussetzung für die umsetzung seiner talente.))
seine entscheidungen sind immer von multiplen indikatoren abhängig und entziehen sich ihm selber oft einer eindeutigen erklärbarkeit.
somit befindet der mensch sich in einem immerwährenden dilemma.,dem dilemma der uneindeutigkeit.
dass er sich neben diesem dilemma auch mit dem rest der menschheit und ihrer geschichte abfinden muss, ist unausweichlich.
der blaue planet erde ist in seiner geschichte eher ein roter planet,das blut,dass menschen vergossen haben in zahllosen kriegen und
grausamen auseinandersetzungen wegen divergierender vorstellungswelten und konzepten in allen möglichen erscheinungsformen
ist unvorstellbar und unermesslich.
wie kann er mit diesem wissen sein eigenes leben gestalten,wenn er immer dem ausgesetzt ist,was er nicht abwenden kann im individuellen und
kollektiven erlebnisfeld.?
er muss,--- wohl oder übel.und jede entscheidung fordert unerbittlich ihren preis.sagt er zu dem einen ja, impliziert dieses ja automatisch ein nein hinsichtlich einers anderen
phänomens.
den rest erledigt das schicksalhafte ,die zeit und somit sein verfall.
die freude und das glück sind allenfalls momente gnadenvollen waltens einer unerklärlichen kraft.
das ausserirdische zufallkontrollbüro und seine planetenkonstellationen zur geburtszeit spielen ihr eigenes spiel.
er darf fortan staunen und mit grossen augen seine inneren und äusseren welten und deren geschehnisse zur kenntnis nehmen.
hat er humor, darf er auch lachen,denn.
tränen gibt es eh gratis auf diesem planeten, dem schönene blauen,der sich mühelos und entspannt dreht zu den klängen eines straussschen walzers innerhalb
der unbegreiflichen ausdehnung der zeit und des raumes...........................seufz,.........wie schön!
2.kapitel.
zwischen wirklichkeit und hoffnung:
"die hoffnung sitrbt zuletzt"
sprichwort
ausgesetzt in diesem hin und her auf der dauernden suche nach richtigkeit und eindeutigkeit erkennt er ,
dass diese phänomene seiner unsicherheit und die suche nach absolutheit ihn in einen dauerhaften schmerz
versetzen,den er auf vielerlei ebenen erfährt,ohne in der lage zu sein, dieses grundthema ein für allemal zu lösen.
so hangelt er sich mit dem thema " versuch und irrtum" von einer lebensituation zur nächsten,staunend ueber
das ,was ihm widerfährt.
die temporäre unerträglichkeit des seins wird allerdings gemildert von momenten atemloser schönheit und lustvollem
empfinden. er muss erkennen, dass sowohl in der tierwelt wie auch unter den menschen barbarische formen des überlebens und
gegenseitigen tötens herrschen. er erkennt, dass er auf einem fragilen planeten phänomenen ausgesetzt ist mit unvorherseh-
baren katastrophen wie erdbeben, tsunamis, duerren und hungersnöten,krieg und gewalt.
er sieht dem verfall seines körpers zu,
schlägt sich mit physischen und psychischen krankheiten herum....und bleibt dennoch,falls möglich optimistsich, vermehrt sich dank des
lustprinzips erotischer kopulationen und nährt sein prinzip der hoffnung, das irgendwann einmal "ALLES BESSER WIRD".oder er ist eine frohnatur bzw. ignorant,denn freude ist
mitunter der mangel an information.
die schönheit der erde und die fähigkeit zur freude und ekstase verleiht ihm immer wieder neue kraft.der drang zum leben impliziert scheinbar eine
immer wieder erneuerbare energiequelle, und das oftmals ausgerechnet dort, wo das leben den menschen eher mit wenig
empathie begegnet.dort vermehrt man sich auch besonders gern.
dennoch hat er auch weiterhin keine gebrauchsanweisung parat.
sein handeln kann er nur aus der rückschau betrachtend als positiv oder negativ bewerten,und auch das nur sehr vage.
diese in ihm weilende grundstimmung einer chronischen verzweifelung ist auf dauer nur dadruch zu mildern, indem er beginnt,
hoffnungsvolle ausrichtungen in sein mentalgefüge einzubauen.
die hoffnung auf besserung seines zustandes,zumindest in situationen,in denen der grundschmerz ihn im griff hat,wird dann
zu einer art hilfsmotor, der immer dann anspringt, wenn ihn seine kräfte verlassen und er sich in eben hoffnungslosen stimmungen
befindet.
er weilt beständig in der ambivalenz zwischen aufgeben und voranschreiten,obwohl in der realen und akuten erfahrungswelt für letzeres oft nur wenig
anlass besteht.
so bleibt das dilemma bestehen, sich der gnadenlosen wirklichkeit zu unterwerfen und aufzugeben,oder weiterzumachen und eventuell
das unglück und den schmerz zu mildern, sofern es in seiner hand liegt..
unmittelbar dazu gesellt sich ein dem menschen offenbar innewohnendes streben nach einem übergeordnetem prinzip,
nach einem gottesbild,nach religiösem aufgehobensein.die kreation von
ein oder auch mehreren göttlichen bildern oder sonstigen anbetungswürdigen idolen ,d.h. auch offensichtlich intelligenteren wesen,
die er durch gebete und manipulationen dazu bewegen kann,
sein schicksal zum guten zu führen,scheint ihn zu entspannen. er stählt damit das phänomen seiner hoffnung und mildert die ambivalenz zwischen ihr
und seiner selbstaufgabe.
hilfeich im religösen kontext sind auch aus ihm entstehende gesetze und vorgaben des verhaltens bis hin zum absoluten heilsversprechen in anderen sphären nach seinem tod,
die möglichkeit, sich dort geborgen und anheimgestellt zu fühlen lindert offensichtlich seine angst und sein leiden.
inch allah und kyrie eleison,om namah shiva und om mani padme hum etc. als mantra gegen verzweiflung und innerer not.ohne diese inhalte bewegte er sich im freien fall. siehe zitat
HÖLDERLIN.
hoffnung und wirklichkeit werden also genährt bzw. ignoriert und auch schöngeredet.im nachhinein schafft es der mensch sogar, unangenehme
lebensituationen zu verklären und nostgalgisch zu verbrämen.und das ist gut so.
3. die zeit und der tod.
"dying is easy its living that scares me to death"
annie lennox-medusa-
nachdem wir nun erkannt haben, dass die grundattitüde menschlichen daseins eher ein kollektives achselzucken darstellt,
erkennt der mensch schon relativ früh, dass er vor allem seiner endlichkeit und seinem verfall anheimgestellt ist und in letzter kon-
sequenz die auslöschung seiner physischen form auf ihnn wartet.
erkennt er die existenz einer seele an, glaubt er an ein leben nach dem tod oder gar an ein besseres in einer der versprochenen himmelswelten,
so bucht er damit per se die milderung seiner angst.
aber er sieht, wie die zeit unaufhaltsam vergeht.,er quasi ihr opfer wird und sich ihr nicht entziehen kann.
die peitschen der zeit,wie schopenhauer bemerkte.und die erfahren wir nicht nur an der kasse beim supermarkt.
der schmerz des erlebens verstreichender zeit bleibt in seinem dasein wie ein permaneneter stachel.
hingerissen zwischen zeitvergeudung und zeitdruck erfährt er ihr dasein als konstantes element der ambivalenz.
es nützt ihm auch nicht, zu wissen, dass es im kosmischen sinne nur eine konstante ewigkeit geben mag,
da er sein zeitlimit, das ablaufen seines planetarischen visums inwendig immer im bewusstsein hat.
vergangenheit und zukunft werden als chimären in seinem kopf immer aufs neue genährt.
nie hat er genug zeit, oder er versinkt im verstreichen der zeit und empfindet sie als last und qual,zumal wenn er nicht weiss, was er mit
ihr anfangen soll.die frage des sinnhaften tuns tut sich auf.
seine schönheit und seine lustempfindungen bleiben im fortschreitenden alter zugunsten von krankheit und dem verwelken seiner körperlichleit
auf der strecke.das dilemma aus dieser unheilvollen allianz ist extrem deprimierend und niederschmetternd.er ist ihr hilflos aus-
geliefert und kann sich allenfalls entscheiden, diesen prozess zu verkürzen oder anzunehmen.,das ist sein einziger ausweg.
so bewegt er sich zwischen lebenssucht und todesangst und kann sich mit dem gedanken an sein freiwilliges aussscheiden
aus der daseinsform zwar über manche nacht hinwegtrösten, aber die angst vor dem finalen schritt hält ihn meist fest im griff ansteigenden leidens, ohne den schritt zu wagen,
den schritt in eine noch weniger sichere phänomenologie,
denn nichts ist erschreckender als das NICHTS:
so macht er weiter,immer das damoklesschwert des todes über sich schweben sehend.....
WIRD BEI GELEGENHEIT FORTGESETZT:
dann geht es um das prinzip des TROTZDEM.
neulich
gab es einen bericht im tv.
es ging um homosexualität .mal wieder.
(aber es geht ja auch verhältnismässig oft um heterosexualität, entsprechend der grösseren verbreitung wahrscheinlich.naja, egal.9
es ging um homosexualität .mal wieder.
(aber es geht ja auch verhältnismässig oft um heterosexualität, entsprechend der grösseren verbreitung wahrscheinlich.naja, egal.9
dabei wurde ein arzt aus münchen interviewt,herr gero w.,der ein homöopathisches mittel gegen homosexualität anpries.das mittel heisst luisenum.
Luesinum gewinnt man aus dem Eiter der Geschwüre, die bei Syphilis-Erkrankten auftreten. Die Krankheit wird durch das Bakterium Treponema palladium ausgelöst. Die Übertragung erfolgt durch Geschlechtsverkehr.
ich glaube, der herr war bei vollem verstand.zumindest hatte ich den eindruck.
aber man kann sich täuschen.viele menschen machen zunächst einen ganz gesunden eindruck,und erst später muss man erkennen,welche abgründe sich verbergen hinter der maske des normalen.....
aber man kann sich täuschen.viele menschen machen zunächst einen ganz gesunden eindruck,und erst später muss man erkennen,welche abgründe sich verbergen hinter der maske des normalen.....
na,aber für 7,30 euros kann mans doch mal probieren.
erhältlich in jeder apotheke.
(am besten globolis schätz ich mal.....)....die behandlung dauert aber mindestens 1 jahr.den apotheker wirds freuen.
also HÖMO GEGEN HOMO sozusagen
fazit: ob hetero ob schwül, toute est ridicule.
übrigens,da man ja vor lauter politscher korrektheit kaum noch das maul aufmachen darf und ausländer ja menschen mit migrantenhintergrund sind; möchte ich die bezeichnung SCHWULER auch nicht mehr hören.
der ausdruck PERSON MIT EROTISCHEM PRÄFERENZHINTERGRUND gefällt mir besser.
also bitte!!!
erhältlich in jeder apotheke.
(am besten globolis schätz ich mal.....)....die behandlung dauert aber mindestens 1 jahr.den apotheker wirds freuen.
also HÖMO GEGEN HOMO sozusagen
fazit: ob hetero ob schwül, toute est ridicule.
übrigens,da man ja vor lauter politscher korrektheit kaum noch das maul aufmachen darf und ausländer ja menschen mit migrantenhintergrund sind; möchte ich die bezeichnung SCHWULER auch nicht mehr hören.
der ausdruck PERSON MIT EROTISCHEM PRÄFERENZHINTERGRUND gefällt mir besser.
also bitte!!!
Samstag, 2. August 2014
neulich
sah ich nochmal "BROKEBACK MOUNTAIN" , den traurigsten liebesfilm aller zeiten,wenn man von "WENN DIE KRANICHE ZIEHN" absieht, aber der ist ja vom richtigen ufer.
ennis del mar, der von heath ledger dargestellte cowboy mit der attitude des schmerzensmannes, gibt jack twist an einer stelle die treffende antwort auf das gesamte dilemma:
IF YOU CANT FIX IT; YOU GOTTA STAND IT..............(wenn du es nicht ändern kannst, musst du es eben aushalten)
so ist das bei uns menschen, und nicht nur im film.
die wahrhaftigen erkenntnisse sind meist kurz und knapp.
so wie die von meinem höchst geschätzten v.von bülow,aka LORIOT
FRAUEN HABEN AUCH IHR GUTES.
Wie wahr!!!!
ebenso die treffende bemerkung eines zeitgenossen,dessen namen ich vergessen habe.
der satz lautet:
DAS LEBEN IST EINE KRANKHEIT, DIE DURCH SEX ÜBERTRAGEN WIRD UND AUF JEDEN FALL TÖDLICH ENDET.
schopenhauer hätte vermutlich zumindest zustimmend gegrinst.
sah ich nochmal "BROKEBACK MOUNTAIN" , den traurigsten liebesfilm aller zeiten,wenn man von "WENN DIE KRANICHE ZIEHN" absieht, aber der ist ja vom richtigen ufer.
ennis del mar, der von heath ledger dargestellte cowboy mit der attitude des schmerzensmannes, gibt jack twist an einer stelle die treffende antwort auf das gesamte dilemma:
IF YOU CANT FIX IT; YOU GOTTA STAND IT..............(wenn du es nicht ändern kannst, musst du es eben aushalten)
so ist das bei uns menschen, und nicht nur im film.
die wahrhaftigen erkenntnisse sind meist kurz und knapp.
so wie die von meinem höchst geschätzten v.von bülow,aka LORIOT
FRAUEN HABEN AUCH IHR GUTES.
Wie wahr!!!!
ebenso die treffende bemerkung eines zeitgenossen,dessen namen ich vergessen habe.
der satz lautet:
DAS LEBEN IST EINE KRANKHEIT, DIE DURCH SEX ÜBERTRAGEN WIRD UND AUF JEDEN FALL TÖDLICH ENDET.
schopenhauer hätte vermutlich zumindest zustimmend gegrinst.
neulich war ich chillen am glienicker see in berlin kladow,da ist das wasser gut ,und wenn nicht allzuviel spandauer rumliegen, ist es wunderbar.früher ging da die demarkationslinie, sozusagen die flüssige mauer als bojenleine verkleidet, direkt mittenmang durchs wasser.
man wurde angeschrien von vopos sobald man sich ihr schwimmend näherte,als ob man da hätte rueber wollen., so nach dem motto"ihr müsst draussenbleiben"...wie die schilder gegen hundebesuch in geschäften in den 60igern...
.....das ist lange her,heute schwimmt man gemütlich ans andere ufer.
dort werden jetzt schicke villen gebaut.
ich liege und lese ............ ca. 100 m entfernt von mir steht ein dixieklo.
nach geraumer zeit muss ich mal.ich gehe los richtung dixie und sehe, wie eine dick-familie in längsgestreiften bademänteln ihre liegeidylle direkt neben dem klo aufgebaut hat. also vielleicht 20 zentimeter v.d.eingangstür entfernt.......
gemütlich und glücklich grinsend riesige pizzen mampfend.
aha , denke ich, dann hat mans nachher nicht so weit...... praktisch- denker finden sich offensichtlich überall.
neulich war ich in brisbane,im schönen queensland an der ostküste australiens.
und ich war diesmal allein unterwegs;was ja meist auch die beste art des erlebens in sich birgt, da sich die synapsen in meinem gehirn ohne dazwischenquasseln von anderen besser öffnen.schon 2007 war ich begeistert von den skurillen gestalten, die sich hier bewegen.downtown brisbane,queensstreet,ganz nahe beim bekleidungshaus david jones,der ja nachher david bowie hiess,aber das ist purer zufall, nein,im ernst,das hier ist ein anderer david jones,.sowas wie selbach mal war in berlin.
also holte ich mir bei coles eine tuete kekse, stöpselte meinen mp3 pyer in meine ohren,legte die alte genesis produktion von 1974 "the lamb lies down on broadway "auf,um einen kleinen lsd side-effekt zu implizieren ,und die show konnte beginnen.
direkt neben chanels modestore gibts eine sitzbank,an der alle vorbeilaufen, die richtung central station wollen,also hochfrequentiert.
was sich hier anbietet,da koennte fellini sich das casting sparen.die mischung aus starwars und men in black plus satyricon marschiert in verschiedenen tempi an mir vorbei.dadurch, dass sich hier obendrein eine mischung aus aussies,schwarzen und multikulti plus asiaten trifft, bringt einen zusätzlichen effekt.
eine einheitliche mode ist genau das,was es nicht gibt.die bevorzugte farbe ist schwarz,das fiel mir gleich auf.,----wohl,weil sich schwarz von den weissen beinen und gesichtern nochmal besonders abhebt und die gurkige körperhaltung betont.
leider hatte ich keinen fotoapparat dabei!!!!
dass die ostehopathen dieser welt, wuerden sie sich hier an die arbeit machen, für mindestens 100 jahre beschäftigt wären,um diese koerper einigermassen ins gleichgewicht zu bringen,ist eh klar.sogar junge menschen haben extrem skurille figuren.sie laufen entweder auf duennen stelzen mit abnormen schuhgrössen umeinander,oder sie sind breitarschig und gedrungen .
kurze hälse und vorgestülpte bäuche gibts es ohne ende, bzw.verquere beine,entweder x formatig oder inwendig schief laufend.eine asiatin hatte absichtlich ihre schuhfersen runtergetrampelt,damit sie schief gehen konnte.sah jedenfalls ganz danach aus.
man hat das gefühl, als gäbe es einen oscar für die unvorstellbar unästhetischste bekleidung.kein kostuembildner oder modeschöpfer der welt koennte die fantasie aufbringen, die hier angeboten wird.galliano,versace und lagerfeld sind nichts gegen das, was hier dargestellt wird.und das am laufenden band.
ich kann mitunter garnicht so schnell hinschauen wie ich begeistert bin..
da läuft ein spindelduerres aussieteenie mit gruenen turnschuhen ,schwarzen kniestrümpfen und darueber einem gelben miniplisseröckchen an mir vorbei, obenrum allerdings ein kleines glitzerhemdchen mit silberkettchen ,die unter der kleinen brust umeinanderbaumeln,dazu eine weisse hornbrille und roter ohrschmuck
.gleich hinter ihr der aussiefreak mit langem hippiehaar, dunkler sonnenbrille, bart und grauem t shirt mit judas priest emblem,die dreiviertelange cargohose schlabbert um die spitzen knie
.auf der bank mir gegenueber sitzt eine asiatin im 70iger kringellook,in der einen hand ein eiscremhörchen, in der anderen ihr handy.das gesicht ist flach und oben breit und unten spitz,die haare aufgetuermt mit einer giftgruenen schleife geschmueckt
.von der seite kommen 3 aussiemänner mit freiem oberkoerper,schneeweiss und schwabbelig, mit rucksäcken auf den schultern,an den füssen weisse flippers und die hosen unförmig um dicke hintern gequetscht,sodass man die arschritze auch sieht.
die frisuren sind genial, alles ist fransig,irgendwie durcheinandergekämmt oder aufgetürmt, auch bei männern gibt es verschiedenste farbmischungen.
eine kleine schwuchtel hat sich das schwarze haar gar kariert gefärbt und es geht bis ueber die augen.zwischendurch dann wieder schuluniformen in blau mit pfadfinderhueten auf dem kopf oder auf den schultern hängend.mittendrin arbeiter im arbeitsdress,ölverschmiert.... mit phosphorgruenen leuchtjacken.
von der seite erscheint eine mittelalterliche dame mit einem schreiend bunten wickelkleid,das die schultern zur hälfte freigibt,dazu blaue pumps ,mit denen sie kaum geradaus laufen kann.
ein lang aufgeschossener mittzwanziger mit extrem krummer nase und dazu aber ultramarinblauen augen,der mit einem schirm wedelt, röhrenhosen und elbkähnen als schuhe,weisses hemd dazu und enormen o beinen.
eine schwangere mit kugelbauch in schwarzem pailettenkleid,man hat das gefühl, das baby fällt gleich aus ihr raus,so dick ist ihr bauch.vierlinge?aber die werden dann sehr glamourös werden.
eine alte aussiefrau in einer art nachthemd kreuzt von rechts, mit aufgespanntem schirm ,obwohl es lediglich bewölkt ist.
seitlich 2 geschäftsleute in hemd und anzughose,in budapester schuhen und mit riesigen hornbrillen,england 1938.direkt von vorn zu gleicher zeit eine jungsche mit aufgetuermten rosafarbenem hairdo, ,fliehendem kinn und schwarzem weit ausgestelltem plastikkleid,eine art tütü,drunter gelbe strumüfhosen und eine schleife vor dem bauch.,an ihrer seite 2 gothic typen mit schwarzen t shirts ,--am hals weit ausgeschnitten,sodass die buschhaare rausquellen,barfuss.die haare schwarze gefärbt und ins gesicht gekämmt.
dann eine schönheit plötztlich ,grossblumiges 50iger jahre kleid mit guertel,weisse pumps und kopftuch,wie vivi bach in "schöne gruesse aus tirol"
........ absolut gut anszusehen.blonde locken.
dann von rechts ein alter aborigine,kaputte flipflops, schmutzige shorts und nackter oberkörper, fast zahnlos.
neben mich setzt sich jetzt eine aussiemutti, der schnitt des kleides ist undefinierbar, ein polyesterstoff in türkis, der einige nähte kreuz und quer aufweist und den körper in seinen dimensionen total verschiebt.
eine businesslady ,gut geschminkt und in brokat,ein stoff wie ein kissenbezug aus omis wohnzimmer, gobelinartig,sieht aber klasse aus, auch das makeup ist gut.
menschen in normalen jeans mit hemd oder t shirt fallen mir gleich auf,aber ,sie sind die ausnahme.auch gutaussehende männer sind selten,auffallend lediglich ein 16jähriger:
schönes ,fast präraffaelitisches gesicht mit cupidolippen und aquamarinblauen augen, konservativem haarschnitt,ein engelsgesicht,"another country" fällt mir ein.zum verlieben.
dicke ärsche sind angesagt,auch recht ausgewogene körper haben fette steisshintern, nicht nur bei frauen.auch aussiemänner wackeln und drehen ihr hinterteil in engen anzughosen durch die menge.
der knaller sind asiatische päärchen, staksig duenn, furchtlos in alle richtungen gekämmtes fransenhhaar, nerdbrillen und pfannekuchengesichter.oft auch schlechte haltungen.
also, dazu muss man sagen,dass das asiatische menschenwesen nicht unbedingt mit schönheit gesegnet ist, bis auf bali, thailand und ab und zu japan.der rest ist vermurkst, den vogel schiessen die malayen in butterworth ab,völlig aproportional,winzige gesichter auf duennen hälsen mit langen armen und die haare mit 1000 wirbeln vergeigt, frisurlos.
gute proportionen und braune,gutgeschnittene gesichter vor allem fast ausschliesslich bei den emigranten aus dem nahen osten.gute knochenstruktur.die männer sehr attraktiv.....,leider mangelware.
seitlich nun ein duenner bärtiger sikh mit ueblichem turban in pink. daneben die verhuellte muslima in langem kleid mit schnabelmaske,alles in schwarz.sind wir im vogelgehege von damaskus?
wogende brueste werden gehalten von chiffonartigen blusen,darunter ein fetter bauch der in einem langen polyesterkleid in gelb steckt,dicke pustebacken zieren das knubbelige gesicht. die sind auch gern mal mit wulstigen augenbrauen versehen bei jungen männern,spitze nasen bei frauen und schiefen zähnen bei allen.
the carpet crawlers....heat their callers ...
dringt in meine ohren.ich fühle mich wie auf einem trip, die show ist endlos und kostenlos,(bis auf das teure s bahn ticket von darra bis hierher,doppelter preis wie in berlin uebrigens.)............
...nun eine kleine tunte mit trippelnden schrittchen,kommt grade mit der bally tuete aus der boutique gehuscht,freudig erregt.sie wäre europakompatibel,die haben ja ueberall geschmack,mehr oder weniger !!!!
aber extrem angepasst und trendy und somit langweilig..
die kekse sind alle und ich gehe rueber zum wasserspender und trinke,setze mich jetzt auf die gegenueberliegende seite,um nicht zu verpassen was von links kommt.
was nicht schwarz ist,ist sehr bunt.auch die haare,blau,gruen, rötlichbraun, auch gestreift- alles ist möglich.no worries.hier ist toleranz das gebot der stunde,niemand hat das gefühl, er wäre auch nur um einen deut daneben.
auch die schlaksige im kittelschuerzchen, lang und duenn wie olivia oil.comic wuerde ich die modenschau nennen,denn heini storch aus dem mad heft von 1972 ist öfter zu sehen.schiesst mit vorgestrecktem hals an mir vorbei, lange schritte.wieder elbkähne als schuhe verkleidet.
dann kommt einer auf mich zu der sieht aus wie rainer hunold,haargenau, deutscher schauspieler,bischen dicklich.sowas gibts ja auch, doppelgänger in fremden landen.
barfuss geht auch gut mitunter,ueberhaupt ,man zeigt gern haut ,egal wie weiss oder wabbelig.alles geht.
eigenartig , sich vorzustellen, dass die sich abends auch ausziehen und dann miteinander sex haben!!!
geht das?
auch das wird gehen,aussieland ist gandenlos und auch sehr sexwillig,die tun neurotisch unschuldig und nachts steigt der drache....aber dabei sein möchte ich nicht,wenn diese leiber sich ineinander verhaken(die duennen,) oder,die andere version, umeinanderschwabbeln.
und da auf einer echten modenschau die braut nicht fehlen darf kommt ein teenie im weissen spitzenkleid daher,allerdings im minilook,dazu weisse sandalen.mit echt brüssler spitze.
3 schwarze grazien, duenn mit aufgetuermten haaren und stark geschminkt kommen seitwärts,sehen etwas nuttig aus alle drei,billige fähnchen und dazu riesige klobige plateauschuhe,auf denen sie einherstaken und bei jedem schritt hab ich angst, dass sie stürzen.
surpremes für arme.
es fängt an zu tröpfeln, aber ich kann mich nicht losreissen.eine freakige hippieoma im daktarilook mit langem grauhhaar und texashut, bestimmt mitte 70 hechtet vorbei,kuchen mampfend.
und immer wieder diese banktypen ,denen der gürtel aber mitunter bis in die knie gerutscht ist,sodass die proportionen nicht m ehr stimmen.
zur abwechslung auch mal der normale glatzenschwule mit ohrring und muscleshirt, aber die gibts ja ueberall.
von vorne 2 gewaltige lesben,hand in hand, riesentitten und verschwitzte bauarbeiterunterhemden in dunkelblau,die weissen beine im xformat und in gladiatorensandalen eingebettet.das fetzt.
es hat aufgehört zu tröpfeln, ich drehe die musik ab.sofort stellt sich ein anderes gefühl der wahrnehmung ein,das filmhafte ist weg,da ich die normalen geräusche und satzfetzen um mich herum höre, schnell wieder rein ins ohr,
the grand parade of lifeless packages.....
...ist grade dran,genesistechnisch, die musik passt ,besser gehts nicht.ich frage mich, wie aus aminosäuren ueber amöben und dinosauriern sowas wie das hier zustande kommen kann im laufe von lächerlichen milliarden von jahren.
das ist also die krone der schöpfung,ein korallenriff ist nichts dagegen,das barrier reef brauche ich nicht,die queens street reicht völlig aus.
ich mit meinem karohemd und schwarzen shorts und sandalen bin so langweilig angezogen wie es nur geht.vor jahrzehnten hätte ich vllt noch reingepasst mit gruenen wimpern, kajal, hennahaaren und indischem flatterlook, das ist vorbei, mich verbindet allenfalls das uebergewichtige mit dieser scenerie .
bei starfucks, der laden mit dem schlechtesten kaffee der welt,hol ich mir einen cappuccino TO GO.,aber ich setz mich wieder hin.kann immer noch nicht gehen,denk daran, einen fotoband zu machen,jeder bekommt 1o dollar und bei hundert modellen an 1 tag wäre es geschafft und lagerfeld hätte das nachsehen.aber ich hab ja immer nur ideen, umsetzen tu ich sie ja meist nicht,plutomangel.
so langsam verlässt mich mein erinnerungsvermögen,vor meinem inneren auge verschwimmen die farben und muster.ich denke an carneval,der ja bald wieder stattfindet in germanien, das ist nichts dagegen.das hier ist karneval,aber vom feinsten und ungewollt obendrein.irgendwie ist das alles absolut daneben aber irgendwie ist es auch absolut wunderbar.,australien at its best,ästhetisch ohne form und vorschrift,vor abgrundtiefer hässlichkeit schon wieder schön, unverwechselbar ---
--und ich wundere mich, dass paris diese quelle auf der queensstreet noch nicht entdeckt hat, so nach dem motto
mc queens ist tot, es lebe die queensstreet.
später warte ich am central station auf meinen zug, und der ganze zauber ist verflogen.normale menschen, erschöpft von hitze und büro, sitzen in den abteilen,kaum einer fällt aus dem rahmen,gewohnte langeweile.
whitney houston ziert die frontpage der tageszeitung.auch tot.so gehts.grosse stimme.one moment in time.
ich höre amy winehouse im i.pod.
cupid ,das ist grooviger sound vom feinsten .auch tot.
dagegen ist brisbane doch ziemlich lebendig,aber ich weiss nicht recht,ueber allem ein hauch autismus,einige eindrücke geisterhaft.so stehe ich auf dem bahnsteig .und sehe ,dass mein kommender zug
ein expresszug ist und weiss nicht,ob er auch in darra hält,ich frage eine mittelalterliche dame....
..sie reagiert, als ob ich ihr einen unsittlichen antrag gemacht hat, kann vor neurotik-tiks kaum einen ganzen satz sagen,dazu dieses zwanghafte dauergrinsen und die vielen höflichkeits floskeln ,die garnicht nötig sind, ich wollte doch nur wissen ob der zug in darra hält. sie ist so angestrengt, dass ich mich schnell bedanke und
gleich den ort unseres gesprächs verlasse.........
hmm...komisch im wahrsten sinne des wortes.
der zug donnert gen darra,meine kekse sind fast alle und ein eindrucksvoller nachmittag ist
ins land gegangen,
tatsache war ich 4 stunden unterwegs.gefühlt maximal 2 .
aber i ch komme wieder ,mit kamera, versprochen,damit man sieht, was ich nur muehsam beschreiben konnte.
die schönheit ist immer im auge des betrachters fällt mir ein!!!!!!!!
und leni riefenstahl häts garantiert nicht gefallen. aber die ist ja auch tot.
and the lamb lies down on queen street.
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