Sonntag, 14. Dezember 2014

neulich

sah ich den trailer eines films aus mali,TIMBUKTU,unter der regie von abderrahmane sissakos.


in diesem film geht um den vormarsch der islamisten, die das land mit verboten und vorschriften ueberziehen,die den menschen jegliche freiheit und freude nehmen.

am beeindruckendsten fand ich die szene,in denen jugendliche mit einem unsichtbaren ball fussball spielen, da das fussballspielen mit einem echten ball verboten ist.
man sieht die jungen hin-und  herrennen und tore schiessen, obwohl es keinen ball gibt.

wieviel fantasie doch aktiviert wird, wenn der mensch eingeschränkt wird,wenn auch natürlich absolut
überflüssig und von nicht zu überbietender plutonischer idiotie.

timbuktu war für mich schon immer ein wüstentraum,obwohl ich nie dort war.
nun, zum albtraum mutiert,werde ich mich begnuegen muessen, ueber timbuktu zu lesen oder filme zu schauen,denn eine reise dorthin hab ich endgültig aus meiner liste der noch verbliebenen möglichen reiseziele gestrichen.
empfehlenswert in diesem kontext ein buchtip:

 andreas altmann: von tanger nach johannesburg.

das buch eines autoren,der sich nicht scheut,auf eigene faust durch länder zu reisen wo es mitunter  nicht einmal
hotels,gibt die strom und wasser haben.von gewalt und korrupiton und armut ganz zu schweigen.der filmwurde im februar mit einigen cesaren geehrt.

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